Am Weg zum Mount Augustus

Die heutige Nacht war trocken und wir haben ganz gut geschlafen. Die übliche Routine am Morgen: Kaffee, Frühstück, Lunch Paket machen, alles zusammen packen und dann losfahren.

Die Fliegen waren eine Plage.

Es geht weiter zum Mount Augustus (Burringhura). Mit 717m Höhe, 16 km Länge und 5 km Breite ist er doppelt so groß wie sein berühmter Bruder Uluru (Ayer‘s Rock). Es ist der größte Monolith der Welt. Angeblich sieht man ihn schon aus 160 km Entfernung.

Zuerst 55 km am Great Notthern Highway nach Meekatharra zum Tanken und Reservekanister auffüllen, es wird lange keine Tankstelle geben. Proviant einkaufen und dann 344 km auf Schotter. Wird anstrengend, zumindest kein Regen heute. Und Internet wird dannn auch wieder weg sein. Also bis irgendwann später.

So, später ist jetzt am nächsten Tag in Gascoyne Junction. Die Fahrt war herausfordernd. Zu Beginn noch Asphaltstraße dann aber Schotter, was echt nicht das Problem war. Das Wasser aber schon. Der ganze Regen hat alle Flüße und die Straße gefüllt.

Wir sind durchgekommen aber der Gascoyne River hat uns dann gestoppt. Die Straße zu Mount Augustus war gesperrt und unklar wann es geöffnet wird.

Gascoyne River

Warten oder zurückfahren oder nach Gascoyne Junction? Schwierig zu entscheiden ohne Fakten.

Entscheidung war Gascoyne Junction aber das war dann sehr schwierig.

Teilweise zuemlich tief um durchzukommen – einmal war das Auto bis zur Motorhaube unter Wasser. Das war echt nicht lustig! Und danach war dann auch auf dieser Seite Schluss mit weiterkommen.

Die einzige Möglichkeit ist abzuwarten bis es weniger wird oder über Nacht zu bleiben. Um 16:15 haben die ersten von der anderen Seite mit Wohnwagen den Fluß überquert. Also haben wir entschieden weiter nach Gascoyne Junction zu fahren. 2 Stunden wird es noch hell sein und das könnte sich ausgehen. Also um 16:28 los. Anfangs gings auch sehr gut voran, vorhergesagte Ankunft um 18:45, das würde noch gehen, weil im Dunkel kann man unmöglich fahren. Kühe, Kängurus, das Wasser – wäre viel zu gefährlich.

Und dann – Reifenpanne. Vorne rechts ein Platten.

Also Rad tauschen. Wir haben zwei Reserveräder dabei also alles gut, aber die Zeit, die wir verloren haben bedeutet, dass wir im Outback campen müssen. Das gute, wir haben alles dabei. Das schlechte: irgendeiner von den Leuten beim Fluss hat gesagt es kommt in der Nacht noch mehr Regen, was echt keine gute Prognose war. Grosse Anspannung ob wir dann überhaupt ans Ziel nach Gascoyne Junction kommen können oder hier zwischen den Flüßen stranden werden.

Sonnenuntergang – 12 Stunden weg 😦

Orsi kocht, ich trink zwei Bier aber ruhig wird man davon auch nicht. Um 19:30 ins Bett. Einiges an Wind, wird tatsächlich noch mehr Regen kommen? Wenig Schlaf….

Um 6:00 dann Sonnenaufgang, es gab keinen Regen und der Himmel ist klar – herrlich!!!!

Sonnenaufgang 🙂

Kaffee und Obst und dann los nach Gascoyne Junction. Angekommen haben wir sofort den wunderbaren Picnicplatz genutzt und ein ordentliches Frühstück gegessen.

Wir werden zwei Nächte hier am Campingplatz bleiben.

Und zuallererst zum Pool und den restlichen Tag nix tun.

Morgen wollen wir zum Kennedy Range National Park. Straße ist geöffnet ohne Einschränkungen.

Und heute Abend gibt es in entspanntes Essen im Pub des Campingplatzes.


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